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Die Erkrankung


Themenbild: Schlaflos. Foto: DAK
Bei jedem Menschen treten im Schlaf Phasen von Atemstillständen auf. Wenn diese aber länger als 10 Sekunden dauern und häufiger als 10 mal pro Stunden auftreten, muß ein krankhafter Befund angenommen werden. Durch Erschlaffung der Rachenmuskulatur kommt es zu einem kompletten Verschluß der Atemwege, gegen den der Kranke nur mit größter Anstrengung ausatmen kann.

Da der Körper in diesen Phasen über die Lunge kaum noch Sauerstoff aufnimmt, treten Herzrhytmusstörungen auf. Durch die anhaltende Atemnot wird der Patient erheblich gestört. Der Patient schreckt häufig auf, träumt sehr unruhig und ist am Morgen völlig unausgeschlafen und körperlich erschöpft. Am Tag zeigt er dann eine verminderte Belastbarkeit und eine erhöhte Tagesmüdigkeit. Warnsymptome sind also:

  • lautes unregelmäßiges Schnarchen
  • Atempausen während des Schlafes
  • häufiges Einschlafen am Tag, vor allem im Auto
  • Konzentrations- und Gedächtnisstörungen
  • gesteigerte Reizbarkeit
  • Potenzstörungen


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